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Das ganzheitliche Marengo Fütterungskonzept

Neue Wege in der Fütterung für gesündere Hunde

Die explosiv gestiegene Zahl der Erkrankungen bei Hunden innerhalb der letzten 20 Jahre stellt den heutigen Hundebesitzer und Hundefreund immer wieder vor die Frage nach den Ursachen und vor das Problem, den richtigen Weg zur Gesunderhaltung seines Tieres zu finden.

Auch die moderne Tiermedizin versucht zunehmend mehr die Gesamtzusammenhänge zwischen Erkrankungen und deren tieferen Ursachen zu berücksichtigen, wobei die Fütterung eine zentrale Rolle spielt.

Eine bewusste Fütterung des Hundes stellt neue Ansprüche an die Qualität und die Vielfältigkeit der Ausgangsstoffe, wobei Qualitätsmängel nicht mehr durch die Zugabe von synthetischen Vitamin- und anderen Zusatzstoffen kaschiert werden.

Das ganzheitliche Marengo Fütterungskonzept geht neue, moderne Wege, um der stetigen Zunahme der mittlerweile weit verbreiteten Zivilisationskrankheiten wie Allergien, Hauterkrankungen, Bewegungsstörungen, Aufzuchtproblemen, Magen-und Darmproblemen etc. entgegenzuwirken.

Im folgenden sollen die wesentlichen Unterscheidungsmerkmale zwischen den herkömmlichen Fütterungstheorien und dem ganzheitlichen Marengo Fütterungskonzept dargelegt werden.

 

Eckpfeiler des ganzheitlichen Marengo Fütterungskonzeptes

1. Verwendung von naturbelassenen und vielfältigen Rohstoffen in zukunftweisender Qualität

a) Hochwertige tierische Eiweissträger mit Rind, Fisch und Milch

Fleischgrundlage

Die Qualität der verwendeten Fleischgrundlage im Marengo Hundefutter kann durch drei garantierte Qualitätsparameter nachvollziehbar offengelegt werden.

  I.        Das Fleisch stammt ausschliesslich von geschlachteten Tieren aus kontrollierten und auf Medikamentenrückstände untersuchten Beständen und ist frei von Tiermehl, Kadaver oder anderem Risikomaterial.

 II.       Das Fleisch hat einen garantierten Rohproteingehalt von mindestens 80%.

III.      Das Fleisch weist einen hohen natürlichen (nicht synthetisch zugesetzten) Gehalt an essentiellen (lebensnotwendigen) Aminosäuren (Eiweissbausteinen) wie Lysin und Methionin auf. Je höher der natürliche Gehalt an Lysin und Methionin im Fleisch, desto besser ist die Fleischqualität.

Fisch

Beim Fisch handelt es sich um ein getrocknetes Urprodukt, das frei von allen Antioxidantien ist.

 

b) Hochwertige pflanzliche Produkte

Getreide

In Marengo Hundefutter werden abhängig von der jeweiligen Sorte Vollkornweizen, Prachthafer, Vollkornmais, Reis und Leinsamen als vollesKorn und in bester Qualität verwendet

Wir verzichten auf alle Arten von pflanzlichen Nebenprodukten wie Schälkleien, Kleber, Nachmehle, Eiweissextrakte sowie auf Soja und Sojanebenprodukte.

Das verwendete Getreide ist frei von gesundheitsschädigenden Mykosen (Pilzbefall) und anderen Erkrankungen.

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass die häufig in herkömmlichen Futtersorten verwendeten minderwertigen Kleberprodukte wie Weizen-, Mais- oder Reiskleber den unnatürlich hohen Anteil der allergenträchtigen Substanz „Gluten“ bedingen und somit ganz erheblich die Allergieneigung beim Hund fördern.

 

Gemüse

Im Marengo Hundefutter werden ausschliesslich Vollwertgemüse in Lebensmittelqualität verwendet.

 

c) Hochwertiges pflanzliches Öl und tierisches Fett

Um eine optimale Fettversorgung zu garantieren, benötigt der Hund gesättigte und ungesättigte Fettsäuren.

Gesättigte Fettsäuren werden im Marengo Hundefutter über hochwertige tierische Fette, die garantiert von geschlachteten Tieren stammen, zur Verfügung gestellt. Verwendung findet Schmalz, der im Gegensatz z.B. zu Geflügel- oder Knochenfett ohne den Zusatz von Antioxidantien in sich stabil und sauber d.h. frei von oxidierten Fettsäuren ist.

Quelle für die Versorgung mit ungesättigten (essentiellen) Fettsäuren ist ein hochwertiges Maiskeimöl in gehobener Lebensmittelqualität. Dieses Maiskeimöl weist aufgrund seiner Hochwertigkeit einen hohen Eigengehalt an natürlichem Vitamin E auf, so dass es ebenfalls ohne Antioxidantien in sich stabil bleibt und damit die Grundlage für die natürliche Haltbarkeit des Marengo Hundefutters bildet.

 

d) Hochwertige natürliche Zusatzkomponenten

Als natürliche Zusatzkomponenten verwenden wir eine für Hunde gut geeignete Bierhefe und hochwertige Kräuter, die dem natürlichen Bedarf des Hundes nach pflanzlichen Bioflavonen (die er bzw. seine Vorfahren über den Darminhalt der erlegten Beutetiere aufgenommen haben) gerecht werden. Wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass es sich um Kräuter handelt, die ausschliesslich eine Nahrungsergänzung darstellen und keinerlei medikamentöse Wirkung haben.


2. Freiheit von synthetischen Zusatzstoffen

a) Freiheit von synthetischen Lock-und Aromastoffen

Das Marengo Hundefutter ist garantiert frei von allen synthetischen Zusatzstoffen wie Lock-, Aroma- und Geschmacksstoffen. Die hohe Akzeptanz des Futters bei den Hunden wird allein durch die Schmackhaftigkeit der verwendeten Futterzutaten erreicht.

 

b) Freiheit von Konservierungsstoffen und Antioxidantien

Im Marengo Hundefutter werden keine Konservierungsstoffe zur Haltbarmachung des Futters gegen Bakterien- und Pilzbefall eingesetzt. Die hochwertigen und sauberen Futterzutaten sowie das schonende Herstellungsverfahren der Extrusion machen dies überflüssig.

Auch auf den Einsatz von synthetischen Antioxidantien (Stoffe, die ein Oxidieren bzw. Ranzigwerden der Fette verhindern sollen) wie z.B. BHT, BHA oder Ethoxiquin und sogenannten„natürlichen Antioxidantien“ wie z.B. synthetisches Vitamin E, synthetisches Vitamin C oder synthetisches Beta-Carotin wird im Marengo Hundefutter komplett verzichtet.

Die Hochwertigkeit und Stabiliät der verwendeten Fette garantieren auch ohne Antioxidantien eine natürliche Haltbarkeit.

 

3. Freiheit von synthetischen Vitaminen

Dem Marengo Hundefutter werden keine synthetischen Vitamine und Spurenelemente zugesetzt.

Die Hochwertigkeit und Vielfältigkeit der Ausgangsstoffe sowie das moderne Herstellungverfahren der Extrusion garantieren eine optimale Vitamin- und Spurenelementversorgung der Hunde aufgrund des hohen natürlichen Gehalts.

Gleichzeitig werden so gefährliche Hypervitaminosen (Vitaminüberversorgungen) und schädigende Eingriffe in die körpereigenen Regulationsprozesse vermieden, die häufig Ursache für Erkrankungen insbesondere erhöhte Allergieneigung sein können.

Die angegebenen Futteranalysewerte geben Auskunft über den Gehalt an rein natürlichen Inhaltsstoffen, der durch Untersuchungen des Endproduktes von unabhängigen Untersuchungsanstalten festgestellt wurde. Es handelt sich also um den tatsächlichen und nicht den theoretisch errechneten Gehalt .

 

Unterscheidung zwischen natürlichen und synthetischen Vitaminen:

Natürliche Vitamine findet man in allen Nahrungsmitteln in ihrer natürlichen Struktur eingebunden.

Gelangt Nahrung in den Verdauungstrakt so werden die vom Körper benötigten und speziell angeforderten Nährstoffe insbesondere Vitamine und Spurenelemente durch körpereigene Prozesse aus der Nahrung ausgebrochen und gelangen dann ins Blut, wo sie je nach Bedarf zur Weiterverarbeitung weitergeleitet werden.

Synthetische Vitamine werden (auch wenn sie z.B. ehemals aus natürlichen Komponenten gewonnen wurden) ihrer natürlichen Struktur entrissen und in dieser „synthetisierten“ Form zu Konzentraten zusammengefügt und gelangen dann in einer hochkonzentrierten und nicht mehr natürlichen Form in den Verdauungstrakt. Aufgrund ihrer unnatürlichen Struktur gelangen sie ins Blut, ohne dass der Körper einen Bedarf angemeldet hat.
Da der Organismus aber diese Substanzen nicht angefordert hat, muss er diese belastenden Stoffe über die Stoffwechselorgane entsorgen.

Dies zieht auf Dauer einmal eine Überlastung der Stoffwechselorgane nach sich. Zum anderen beginnt der Körper ab einem bestimmten Zeitpunkt, diese überflüssigen Substanzen an nicht dafür vorgesehenen Stellen im Körper anzulagern. Darüber hinaus lösen die ins Blut gelangten synthetischen Vitamine nicht gewollte hormonelle Prozesse aus, die auf Dauer schwere Erkrankungen nach sich ziehen .

Ausgelöst werden können von Einzelerkrankungen wie Haut-, Magen/Darm- oder Bewegungsstörungen bis hin zu einer nachhaltigen Irritation des kompletten Immunsystems mit nachfolgender Allergie verschiedenste schwere Krankheitssymptome.

 

 

 

4. Zukunftweisende Gehalte an Rohprotein, Rohfett, Rohasche und Calcium

a) Rohprotein

Im Marengo Hundealleinfutter wurde ein moderater Eiweissgehalt (erwachsene Hunde zwischen 22%-24%/ Welpen 27%)gewählt, der auf Basis von hochwertigsten Eiweissträgern eine optimale Versorgung mit allen lebensnotwendigen Eiweissen garantiert und gleichzeitig eine stoffwechselentlastende Verarbeitung der Eiweissbausteine im Organismus gewährleistet. Nicht zuletzt die Tatsache, dass das Marengo Hundefutter so reich an essentiellen Aminosäuren wie Lysin und Methionin ist bei gleichzeitig moderatem Gesamteiweissgehalt, macht die beeindruckenden Aufzuchtergebnisse mit Marengo aus.

 

b) Rohfett

Die hochwertige, toxinfreie Fettgrundlage und der hohe Anteil an essentiellen Fettsäuren bei moderatem Gesamtfettgehalt (zwischen 10%-14%) bedingen ähnlich wie beim Rohprotein eine optimale, stoffwechselfreundliche Fettversorgung.

 

c) Rohasche

Der niedrige Rohaschegehalt im Marengo Hundefutter (ca. 3,5%) resultiert aus der Hochwertigkeit der einzelnen Futterkomponenten und bildet die Basis für ein nierenfreundliches Futter.

Rohaschegehalte über 5% überlasten schnell die Nierenfunktion und können in ihrer Folge von vermehrter Zahnsteinbildung, über Verstopfungserscheinungen bis zu nachhaltigen Nierenfunktionsstörungen eine Vielzahl von Krankheitssymptomen auslösen.

 

a) Calcium

Statt dem Futter hohe Anteile an Calcium in Verbindung mit synthetischem Vitamin D3 (synth. Vitamin D3 fördert eine unnatürliche Calciumaufnahme im Darm) beizumengen, enthält das Marengo Hundefutter einen moderaten Calciumanteil (zwischen 0,63% - 0,72%) unter Verzicht auf den Zusatz von synthetischen Vitamin D3.
Der in den letzten Jahren in Gang gekommene Umdenkungsprozess bezüglich des Calciumbedarfes von Hunden, der nicht zuletzt durch die zunehmende Zahl an Wachstumsstörungen bzw. Knochenstoffwechselentgleisungen beim Hund ausgelöst wurde, wird dementsprechend im Marengo Hundefutter seit Jahren erfolgreich in der Praxis umgesetzt.

 

 

In welchen Bereichen hat sich das ganzheitliche Marengo

Fütterungskonzept besonders bewährt?

 

1. Gesundheitsprophylaxe

Das Stoffwechselsystem spielt eine zentrale Rolle, wenn es um die Gesunderhaltung des Hundes geht. Man denke an die vielen, manchmal leider unvermeidlichen, aber auch unnötigen Stoffwechselbelastungen, denen unsere Hunde tagtäglich ausgesetzt sind.

Grundsätzlich sollten alle Stoffwechselbelastungen des Hundes, die man als Hundebesitzer verhindern kann wie z.B. toxin- und zusatzstoffbelastetes Futter, Fehlernährungen, chemische Pflegemittel etc. vom Hund fern gehalten werden.

Leider gibt es aber auch immer wieder Situationen, in denen Stoffwechselbelastungen unumgänglich bzw. nicht zu verhindern sind wie z.B. akute Erkrankungen, Fellwechsel, Hormonumstellungen während der Läufigkeit aber auch chem. Medikamente infolge einer Infektion etc..

Damit der Stoffwechsel des Hundes diese unvermeidlichen Belastungen ohne Schaden überstehen kann, ist eine stoffwechselfreundliche bzw. entlastende Futtergrundlage die beste Prophylaxe.

Eine Regenerierung fällt leicht, wenn der Stoffwechsel intakt ist.

Arbeiten die Stoffwechselorgane bedingt durch tagtägliche Belastungen bereits am Rande ihrer Kapazitäten, hat ein derart geschwächter Stoffwechsel in wirklich kritischen Situationen keine Reserven mehr und die Weichen in eine chronische Erkrankung sind gestellt.

Das ganzheitliche Marengo Fütterungskonzept bietet mit dem Marengo Hundefutter die Möglichkeit, die gesunde Funktion des Stoffwechsels zu fördern und stellt somit eine wirkliche Gesundheitsprophylaxe dar.

 

2. Aufzucht von Welpen und Junghunden

Gerade im Bereich der Aufzucht von Welpen und Junghunden hat sich das ganzheitliche Marengo Fütterungskonzept besonders bewährt.

Die hochwertigen, toxinfreien Futterkomponenten und die Freiheit von allen synthetischen Zusatzstoffen bilden die Basis für ein gesundes Aufwachsen.

Zudem können durch die Vermeidung von Calciumfehlversorgungen fütterungsbedingte Wachstumsstörungen bzw. Knochenstoffwechselentgleisungen vermieden werden.

 

3. Allergieneigung

Die zunehmende Zahl an allergischen Erkrankungen beim Hund haben ihre Ursache in den nachhaltigen Irritationen des Immunsystems.

Durch die konsequente Vermeidung von immunsystemschwächenden Faktoren im Marengo Hundefutter (wie toxinhaltige Futterkomponenten oder synthetische Zusatzstoffe ) wird das Immunsystem gestärkt.

Darüber hinaus verhilft die Vielfältigkeit der im Marengo Hundefutter enthaltenen Futterzutaten zu der Ausbildung einer gesunden, vielfältig zusammengesetzten Darmflora, die die Voraussetzung für eine gesunde Tätigkeit des Immunsystems ist.

 

4. Hauterkrankungen

Neben den fütterungsunabhängigen Ursachen für Hauterkrankungen gibt es natürlich viele fütterungsabhängige Faktoren, wobei die synthetischen Zusatzstoffen sowie die Stoffwechsel belastenden Futterkomponenten hierbei sicherlich die wichtigste Rolle spielen.

Der konsequente Verzicht auf alle synthetischen Zusatzstoffe und alle stoffwechselbelastenden Futterkomponenten macht das Marengo Hundefutter gerade bei Haut- und Fellproblemen zur geeigneten Futtergrundlage, um diese in den Griff zu bekommen.

 

5. Magen/Darmprobleme

Die meisten Magen-Darmprobleme haben ihre Ursache entweder in einer direkten Schädigung des Magen/Darmtraktes durch belastende Futterkomponenten bzw. synthetische Zusatzstoffe oder in einer nachhaltigen Schädigung des gesamten Immunsystems.

Durch die hochwertige und vielfältige Zusammensetzung des Marengo Hundefutters wird konsequent auf alle immunsystemschädigenden Faktoren verzichtet und der Aufbau einer gesunden Mikroflora gefördert.

Aus diesem Grund hat sich das Marengo Hundefutter auch insbesondere bei Problemen im Bereich des Magen-Darmtraktes bewährt

Thema : Wissenschaft, Tabellenwerte und Tierversuche

(Auzug aus dem Artikel 'Natürliche Zucht und Aufzucht mit Marengo' )

Die Frage nach der Glaubwürdigkeit, Plausibilität und Vergleichbarkeit von Nährstoffbedarfswerten beim Hund erregt immer wieder die Gemüter.

In Deutschland wurde erstmals im Jahre 1850 mit einer systematischen Untersuchung von Futtermitteln durch E. Wolf und J. Kühn begonnen. Im Jahr 1951 beginnt der DLG (Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft) mit seiner Tätigkeit und entwickelt in den folgenden Jahres Bedarfswerte für den Nutztierbereich, insbesondere Wiederkäuer und Schweine. 1974 kamen im DLG-Verlag durch die Gesellschaft für Ernährungsphysiologie der Haustiere erstellteTabellen für Pferde und 1989 schliesslich auch für Hunde hinzu. Interessanterweise findet man im Vorwort der Bedarfsempfehlungen den Hinweis darauf, dass aufgrund mangelnder Forschungsaktivitäten insbesondere Schätzungen und Analogieschlüsse von anderen Spezies (hiermit sind wohl Schweine und Wiederkäuer gemeint) die Basis für die angegebenen Werte bilden. Also keine Spur einer aufwendigen Bedarfswerteermittlung speziell für Pferde oder Hunde sondern im Grossen und Ganzen ein reines Rechenexempel, aber dieses wahrscheinlich sehr wissenschaftlich durchgeführt.

Wie sieht es nun mit den Bedarfswerten für Hunde aus? Im Wesentlichen gibt es zwei führende amerikanische Vereinigungen (American Feed Control Officials = AAFCO entwickelt Standards für Nährstoffprofile für Hunde- und Katzennahrung) und NRC =National Research Council erarbeitet Werte über den Mindestnährstoffbedarf von Haustieren) sowie in Deutschland die Gesellschaft für Ernährungsphysiologie der Haustiere (DGE), die Ihre Bedarfswerte offensichtlich von Professor Helmut Meyer und dieser laut Aussage von K. D. Kammerer wiederum vom NRC und diese wiederum von der Firma Waltham erhalten haben. Darüber hinaus gibt es noch verschiedene Einzelkämpfer, die innerhalb der Branchen Futtermittel bzw. Vitaminherstellung arbeiten wie z.B. Dr. Jürgen Seehawer (Hoffmann-La Roche, dem bekannten Hersteller u.a. von synthetischen Vitaminen) oder Dr. Wiegand (Waltham-Effem).

Vergleicht man die Bedarfsempfehlungen so bleiben einige Fragen ungeklärt:

Warum kommt es teilweise zu erheblichen nicht nachvollziehbaren Unterschieden? (Beispiel: Vit A bei Junghunden in einer Bandbreite von 3710IE - 8000IE täglich)

Warum wird je nach Gutdünken auf angenommene Mindestbedarfswerte eine willkürlich festgelegte Sicherheitszulage gerechnet?

Sind die angeführten Studien zur Bedarfswertermittlung ethisch zu verantworten?

(Beispiele: Um die Bedarfswerte von Vit D3 zu verifizieren und den Einfluss des Sonnenlichts auf die Vit D Versorgung einschätzen zu können, hält man Welpen die ersten sechs Wochen ihres Lebens ausschliesslich im Dunkeln. Die körperliche und seelische Verfassung der Welpen wurde allerdings bei dieser viel zitierten Studie noch nie erwähnt. Bei einer weiteren Studie bekamen Doggen wissentlich eine dreifach überhöhte Dosis an Calciumzugaben, um die Rolle einer Calziumergänzung bei der Entstehung der Osteochondrose in der Aufzucht zu untersuchen. Das Ergebnis konnte natürlich nicht anders ausfallen, als dass eine Vielzahl der Jungtiere schwere Wachstumsstörungen mit Fehlbildungen am Skelett bekamen und sicherlich nach ohnmächtigem Ertragen der Schmerzen und Beschwerden eingeschläfert wurden. Nach unserer Ansicht sind diese Art von Studien im Namen der Wissenschaft ethisch nicht zu verantworten. 'Das Niveau einer Gesellschaft erkennt man an dem Umgang mit seinen Tieren', ein Zitat, dem wir uns anschliessen.

Ausserdem sollte man sich bewusst machen, dass Erkenntnisse, die auf diese Art gewonnen werden, doch nun wirklich nichts mit den realen Lebensumständen unserer Hunde zu tun haben. Das heisst eindeutig, dass sie für die Praxis vollkommen aussagelos und irrelevant sind.


Was bietet Marengo?

Wir lehnen Tierversuche grundsätzlich ab.

Das ganzheitliche Marengo Fütterungskonzept hegt kein Interesse und testet auch keine Einzelsubstanzen bzw. Einzelfutterkomponenten an Versuchstieren, um als Resultat doch wohl eher für die Praxis aussagelose Eckdaten und Tabellenwerte zu erhalten. Wir sind der Auffassung, dass Untersuchungsergebnisse, die unter vollkommen widernatürlichen und lebenverachtenden Umständen produziert werden, nicht nur aus ethischen Gesichtspunkten heraus verwerflich sind, sondern darüber hinaus nicht einmal eine tatsächliche praktische Aussagekraft und Relevanz haben. Diese Art von experimenteller Wissenschaftlichkeit, die so häufig als Grundlage für herkömmliche Futtertheorien dient, widerstrebt uns gänzlich.

Das ganzheitliche Marengo Fütterungskonzept basiert auf empirischer Wissenschaft. Grundlage der empirischen Wissenschaft ist die ganzheitliche Beobachtung komplexer Ursache-Wirkungs-Mechanismen in realen Lebensumständen. Die Entwicklung z.B. von Hundefutterezepturen nach den Massgaben der empirischen Wissenschaft führt zu sicheren und erfolgreichen Ergebnissen, da hierbei von Beginn der Entwicklung an praktische Parameter wie z.B.Verträglichkeit, Wohlbefinden und Gewährleistung langjähriger Gesundheit die alleinigen Kriterien zur Beurteilung des Entwicklungsfortschrittes sind.

 

a) Beispiel: Calcium in Verbindung mit Vit D3

Der wohl in Züchterkreisen am häufigsten thematisierte Mineralstoff ist Calcium. Seitdem die Fütterung mit Fertigfutter in der Hundeernährung Einzug gehalten hat, haben sich die angeblich wissenschaftlich so exakt definierbaren Calciumbedarfswerte des Hundes zum Teil gravierend verändert. Leider agierte man früher frei nach dem Motto 'viel hilft viel'. So wurden lange Zeit Empfehlungen gegeben, die zu den stark mit Calcium in Verbindung mit Vit D3 angereicherten Hundealleinfuttermitteln noch die Zugabe von Futterkalk, Calciumampullen etc. insbesondere für tragende bzw. laktierende Hündinnen und wachsende Hunde anpriesen. Die Folge hiervon war nicht, wie von vielen Futterexperten, Tierärzten und Futtermittelherstellern versprochen, ein Rückgang sondern eine Steigerung der Rate an Hunden mit Wachstumsstörungen, HD, Eklampsie, Knochenstoffwechselstörungen und anderen Erkrankungen.

 

Ursachen

Calcium übernimmt im Organismus nicht nur entscheidende Aufgaben innerhalb des Knochenstoffwechsels (Funktion und Stabilität des Skeletts) sondern es wird auch für die Blutgerinnung, Muskelkontraktionen und innerhalb des Zellstoffwechsels benötigt. Der Calciumstoffwechsel ist naturgemäss eng dem Phosphorstoffwechsel verbunden. Der Calciumspiegel im Blut wird über die Hormone der Schilddrüse (Calcitonin) und der Nebenschilddrüse (Parathormon) streng einreguliert.

Generell kann man sagen, dass jede nachhaltige Irritation bzw. jeder nachhaltige unnatürliche Eingriff in dieses Regulationssystem z.B. in Form von hohen Calciumgaben in Verbindung mit Vit D3 zu erheblichen Problemen führen und im Endeffekt Ursache für verschiedenste Erkrankungen sein kann.

 

Durch hohe Calciumwerte im Futter in Verbindung mit synthetischem Vit D3 kommt es zu einer allgemeinen, unnatürlichen Forcierung des gesamten Calciumstoffwechsels im Körper. Dadurch bedingt wird u.a. die Resorption von Calcium im Darm gesteigert. Der streng einregulierte Calciumspiegel kann durch eine ständige Calciumüberversorgung erheblich gestört werden, so dass es häufig zu generellen hormonellen Dysfunktionen kommt.

Kommt es zu einem Calciumüberschuss im Blut, reagiert der Organismus anfangs mit einer vermehrten Einlagerung von Calcium in dafür vorgesehenen Depots mit Hilfe der sogenannten Osteoblasten, um den Blutcalciumspiegel zu senken. (Aus diesen Depots kann das Calcium durch die Aktivität der sogenannten Osteoklasten bei Bedarf wieder reaktiviert werden.) Zudem wird dann häufig überschüssiges Calcium an ungeeigneten Stellen im Körper z.B. in der Muskulatur oder dem Unterhautzellgewebe eingelagert, um den Ca-Blutspiegel zu senken.

Wie kann es zu einer Schädigung des Skeletts kommen?

Bei einer anhaltenden Calciumüberversorgung in Verbindung mit synthetischem Vit D3 kann es zu einer nachhaltigen Dysfunktion der Schilddrüse und den Nebenschilddrüsen kommen, die sich z.B. in einer fortdauernd verstärkten Calciumausscheidung über den Urin äussert. Dies führt nicht nur zur Leerung der Calciumdepots, sondern zieht letztendlich eine aktive, gefährliche Entmineralisierung der Knochen nach sich.

Darüber hinaus wird bei einer permanenten Calciumüberversorgung die Bildung von Osteoklasten eingeschränkt bzw. eingestellt, da der Calciumbedarf übersättigt ist. Kommt es nun zu einer Stresssituation für den Hund, wird er krank oder stehen Ereignisse wie z.B. eine Geburt an, steigt der Calciumbedarf schnell über die im Blut zur Verfügung stehende Menge an. Da die Anzahl der Osteoklasten nicht ausreicht bzw. keine Osteoklasten mehr zur Verfügung stehen, um Calciumreserven aus den Depots zu holen, entsteht in diesem Moment ein akuter Calciummangel, den der Organismus allein nicht mehr ausgleichen kann. Dieser Fall liegt z.B. bei der Eklampsie der Zuchthündinnen vor. (Hier kommt es durch eine permanente Calciumüberversorgung während der Trächtigkeit zu einem hochgradigen Calciummangel während bzw. kurz nach der Geburt, der in der Regel nur durch Calciuminfusionen aufzufangen ist.) Nebeneffekt einer permanenten Calciumüberversorgung kann darüber hinaus eine erhöhte Zellwanddurchlässigkeit sein, da in Stresssituationen nicht schnell genug Calcium zur Verfügung gestellt werden kann. Chronische Allergien, die auf Calciumgaben positiv ansprechen, sind in der Regel durch eine Calcium/Vit D3 Überversorgung ausgelöst worden.

b) Beispiel: Zink

Ein weiterer Mineralstoff genauer gesagt ein Spurenelement, das insbesondere für den Züchter von Bedeutung ist, ist Zink.

Zink ist im Organismus an den verschiedensten Stoffwechselvorgängen im Zusammenhang mit Kohlenhydraten, Lipiden, Proteinen und Nukleinsäuren beteiligt. Zink hat einen entscheidenden Einfluss auf die zelluläre Abwehr, die Fortpflanzungsfähigkeit und das Wachstum.

Unter normalen Umständen ist ein Zinkmangel nicht zu erwarten, da Zink dem Organismus des Hundes wirklich nur in Spuren zugeführt werden muss und genau wie die meisten anderen Mineralstoffe und Spurenelemente auch durch die rüdesten Herstellungsprozesse wenig zu beeindrucken ist.

Entscheidend an Zink ist, das es als Paradebeispiel für die komplexen Zusammenhänge und Wechselwirkungen innerhalb des Mineralstoffwechsels aufgeführt werden kann.

Die Zinkabsorption, die unter normalen Umständen unproblematisch ist, kann entscheidend durch hohe Mengen an Calcium, Eisen und Kupfer gestört bzw. erheblich eingeschränkt werden. Wird z.B. ein Futter mit einem hohen Gehalt an Calcium, Eisen oder Kupfer gefüttert oder ergänzt man die Fütterung noch zusätzlich mit Vitamin- und Mineralstoffprodukten, Calciumpräparaten etc. kann dies in der Folge leicht zu Wachstumsverzögerungen, Hodenatrophie, Fortpflanzungstörungen, Haut- und Fellproblemen und zu Dysfunktionen im Immunsystem führen.

Aufgrund dieser Tatsache sollte man sich an dieser Stelle fragen, ob man durch die jahrelange Befolgung der Empfehlung, Futtersorten mit hohen Calciumwerten zu wählen und zusätzlich Calciumpräparate an Zuchthündinnen und Welpen bzw. Junghunde zu verabreichen, nicht letztendlich im guten Glauben, das Beste zu tun, Fruchtbarkeitsprobleme, Wachstumsstörungen und einen Haufen anderer Probleme selbst provoziert hat.

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Die moderne Tiermedizin versucht zunehmend, die Gesamtzusammenhänge zwischen Erkrankungen und deren tieferen Ursachen zu berücksichtigen. Dabei spielt die Fütterung eine zentrale Rolle. Eine bewusste Fütterung des Hundes stellt neue Ansprüche an die Qualität und die Vielfältigkeit der Ausgangsstoffe. Qualitätsmängel dürfen in Zukunft nicht mehr durch Zugabe synthetischer Vitaminzusätze kaschiert werden. Die zukunftsorientierte, ganzheitliche Hundeernährung verlangt nach einem naturbelassenen Hundealleinfutter, dass auch die neuesten empfohlenen Richtwerte für den Calcium- und Rohaschegehalt des Futters berücksichtigt. Nur so können Sie das gute Gefühl haben, Ihren Hund so zu ernähren, dass er langfristig gesund und lebenslustig ist.

Das Marengo Fütterungskonzept fördert mit seinen moderaten Mineralstoffgehalten und dem Verzicht auf den Zusatz von synthetischen Vitaminen inklusive Verzicht auf Vit. D3 das natürliche Gleichgewicht des Mineralstoffwechsels beim Hund. So kann u.a. der Calciumbedarf ohne die Gefahr von gefährlichen Überversorgungen optimal gedeckt und ungewünschte Wechselwirkungen mit anderen am Stoffwechsel beteiligten Substanzen vermieden werden.

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